Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich als Pfarrerssohn in Zell am Waldstein (Fichtelgebirge).
Nach meinem Abitur und Zivildienst studierte ich in Hamburg 6 Semester Völkerkunde und Geographie. Während einer 9-monatigen
Depressionsphase in dieser Zeit suchte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Heilpraktiker auf und lernte die Heilkraft
der Bachblüten kennen.
Dadurch bekam ich einen etwas direkteren Zugang zu meinem innersten Wesen (zu mir selbst als Seele) und ich verspürte den
Wunsch, auch anderen Menschen mit diesen und anderen (über)natürlichen Heilmethoden zu helfen.
Also ließ ich die Universität hinter mir und beschloss, erst einmal die Welt zu erkunden, um dann irgendwo auf die richtigen
Personen (nach meiner Vorstellung: Schamanen) zu treffen, bei denen ich in die Lehre gehen könnte, und die mich in ihr geheimes
Heilwissen einweihen würden. Und ich suchte vor allem an den Rändern dieser Zivilisation, denn nach meiner Vorstellung war
dieses Wissen nicht mehr innerhalb unserer hochtechnologisierten Gesellschaft zu finden. Während dieser Such- und Orientierungsphase
hatte ich zwar sehr interessante Begegnungen mit den verschiedensten Menschen in Osteuropa und im Nahen Osten, aber es war
nicht das, was ich mir eigentlich erhofft hatte.
Ein Verbrennungsunfall 1995 in Tschechien während einer Schwitzhüttenzeremonie ( indianisches Dampfbad-Reinigungsritual für
Körper und Geist in freier Natur ) brachte mich jäh in die Arme der modernen Schulmedizin zurück. Hauttransplantation war
bei dieser relativ großflächigen Verbrennung 3.Grades wirklich die beste Alternative.
Während meines folgenden 1-monatigen Krankenhausaufenthaltes in Nürnberg hatte ich genügend Zeit zum Nachdenken und Neusortieren
meines Lebens. Dann stand es für mich fest: Der Kern dessen, was ich tatsächlich suche, ist überall zu finden. Und ich muss
nirgends hingehen, um ihn zu suchen. Er ist in mir. Er ist in jedem einzelnen Lebenwesen. Es ist dieses innerste Wesen, also
das ich selbst, d.h. mein wahres "ich". Alle anerzogenen und von den Vorfahren übernommenen Gedankenmuster, die mich nur klein
halten und einengen (z.B. dass der Mensch ein Sünder ist) kann ich tatsächlich abstreifen, wie eine zweite Haut. Dann erkenne
ich: dieser göttliche Teil in mir, die Seele, hat den Zugang zum höchsten Wissen und zur Heilung.
Wir alle haben diesen Zugang, wenn wir erkennen, dass wir göttlichen Ursprungs sind.
Jeder Mensch trägt somit seinen eigenen Heiler in sich selbst. Das heißt nicht, dass man zum Gesundwerden niemals einen anderen
Menschen mehr bräuchte. Denn dieser innere Heiler zeigt einem ja auch, welcher Arzt oder Heilpraktiker oder welche Heilmethode
jetzt der/die richtige ist.
Mir wurde gezeigt, dass es gut ist, an diesem Ort (Nürnberg) sesshaft zu werden. Ich ging wieder zur (Heilpraktiker)Schule
und erlernte das medizinische Basiswissen und alles was man zum Bestehen der Heilpraktikerprüfung braucht. Dann folgten Aus-und
Weiterbildungen in verschiedenen Therapiemethoden (siehe dort)
Wenn ich in meiner Praxis Menschen behandle, versuche ich sie immer als Seele zu sehen. Das kann ich, wenn ich mir bewusst
mache, dass ich auch Seele bin und dass wir beide jetzt zusammenarbeiten, damit etwas heilen darf.
Dieses innere Ausrichten auf die Seele und auf die Quelle (oder: Gott) ist die Basis für meine gesamte Heilarbeit. Seien es
die feinstofflichen Methoden, wie Chakrenbehandlung, Human Therapy, Quantum Touch oder Bachblüten oder auch das Arbeiten auf
der körperlich-seelischen Ebene (Massagen).
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